Inhaltsübersicht zum Film Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee:
- Dokumentarfilm von Lenka Ovčáčková
- Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee: Film in voller Länge
- Steckbrief des Dokumentarfilms
- Hinter den Kulissen von „Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee“
- Zitate aus dem Film
- Fotos zu „Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee“
Dokumentarfilm von Lenka Ovčáčková
Der Dokumentarfilm der Regisseurin Lenka Ovčáčková Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee [ungarischer Titel: Határok és emberek a Fertö tó környékén] über die österreichisch-ungarische Grenzegion um den Neusiedler-See spiegelt sowohl die Lebenserfahrungen der älteren Generation – insbesondere die wertvollen Erinnerungen an die „alten Zeiten“ in Bezug auf die landwirtschaftliche Tätigkeit, die Wahrnehmung der Natur und das Geschehen an der Grenze – als auch die Reflexion dieses Themenspektrums durch die jüngere Generation – deren aktive und bewusste Lebenswege eine starke Betonung der regionalen Identität beinhalten – wider.
Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee: Dokumentarfilm
Der gesamte deutsch-ungarische Dokumentarfilm kann hier in ungekürzter Länge angesehen werden:
Steckbrief des Dokumentarfilms
Film-Titel: Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee [Határok és emberek a Fertö tó környékén]
Drehbuch, Kamera, Tonaufzeichnung, Regie: Lenka Ovčáčková
Erscheinungsjahr: 2011
Sprachen: Deutsch, Ungarisch
Länge: 46 Min.
Format: Online-Video
Bezugsquelle: Vimeo
Hinter den Kulissen von „Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee“
Siehe hierzu die Ausführungen unter „People in Borderlands„.
Zitate aus dem Film
»Das war einer von den wichtigsten Erkenntnisen, dass einfach die Monokultur und damit auch Konkurenz in der Natur eigentlich die Ausnahme ist. Da ist der Darwin ja falsch übersetzt worden. Survival of the fittest heisst ja nicht wirklich das Überleben des Stärksten, sondern des am besten Angepassten oder der sich am schnellsten anpassen kann. Die Symbiose ist eigentlich die häufigste Lebensform in der Natur, nicht der Kampf gegen und unter die Arten. Ganz viel passiert miteinander. Wenn du eine Monokultur machst, dann greifen die Regelmechanismen von der Natur gegen dich, weil sie die Vielfalt wieder herstellen müssen. Das heisst, du kämpfst die ganze Zeit gegen das lebende System. Und wenn du Vielfalt hast, dann greifen andere Regelmechanismen und arbeiten für dich. […] Es passieren nimmer Eskalationen in eine Richtung, weder im Wachstum von den Pflanzen, von den Kulturpflanzen noch mit irgendwelchen Schädlingen.«
Gerhart & Herbert Triebaumer, 2011
»Unsere Kinder gehen jetzt in den ungarischen Kindergarten im Nachbardorf auf der anderen Seite und erleben die Vereinigung dieser Gegend sehr stark. Wenn man schaut hier im Hintergrund, dann hat man den Schneeberg, das Leithagebirge. Das umgrenzt sozusagen diese beginnende pannonische Tiefebene hier im Norden und im Westen. Das gehört hier eigentlich zusammen.«
Werner Michlits, 2011
Fotos zu „Grenzen und Menschen um den Neusiedlersee“
Momentaufnahmen aus dem Dokumentarfilm der Filmemacherin:






© Titelbild: Lenka Ovčáčková
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